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Metallerinnen und Metaller untermauern die IG Metall-Forderung

500 Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter legten die Arbeit nieder

13.03.2017 I 500 Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeiter der Deutschen Edelstahlwerke (DEW) in Geisweid legten heute Vormittag für zwei Stunden die Arbeit nieder. Nach dem Warnstreik-Auftakt am Freitag bei ThyssenKrupp Edelstahl in Eichen ging es heute mit rund doppelt so vielen Metallerinnen und Metallern weiter.

Damit untermauerten die Beschäftigten deutlich die Forderung der IG Metall nach 4,5 Prozent mehr Lohn, der Weiterführung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und Nachbesserungen bei den Werkverträgen. Das 1,3 Prozent-Angebot der Arbeitgeber nannte Betriebsratsvorsitzender Roland Schmidt eine Unverschämtheit und Vertrauenskörperleiter Jürgen Mockenhaupt eine Provokation, die man nicht auf sich sitzen lasse. Mockenhaupt: „Wir sind auch in der Lage, die Arbeit 24 Stunden lang niederzulegen.“ Andree Jorgella, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Siegen, rief den Beschäftigten zu: „Ich vermisse die Dankbarkeit der Arbeitgeber für den Einsatz ihrer Belegschaften.“ Wenn die Arbeitgeber am Donnerstag kein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legten, werde es weitere Warnstreiks geben.