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Übernahme des Tarifergebnisses soll diese Woche diskutiert werden

Ganztägige Warnstreiks in vier Betrieben haben gewirkt

05.02.2018 I Die Metallerinnen und Metaller in Siegen-Wittgenstein haben den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Da diese sich in vier Verhandlungsrunden nicht bewegt hatten, folgten in den vergangenen Tagen schmerzhaftere Maßnahmen:

Rund 1100 Beschäftigte aus vier Betrieben – EJOT in Bad Berleburg, Busch-Jaeger in Aue, Benteler in Weidenau und Mannesmann Precision Tubes in Holzhausen – nutzten das neue Instrument in der Tarifauseinandersetzung und legten für 24 Stunden die Arbeit nieder. Das tat weh, und das sollte es auch. Und es zog: Die Verhandlungen werden fortgesetzt. „Alle Belegschaften stehen zusammen und haben ein starkes Zeichen gesetzt: für einen besseren Tarifvertrag – für Verbesserungen bei der Arbeitszeit – für das, was ihnen zusteht“, bilanziert Andree Jorgella, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Siegen.

Hier Eindrücke von den 24-Stunden-Warnstreiks in Siegen-Wittgenstein: